Die Glasfenster über den Eingängen von St. Josef prägen nicht nur den Kirchenraum, sondern auch den Kirchplatz durch ihre Farben. Sie stammen aus dem Jahr 1967. Ihr Schöpfer ist der Tiroler Künstler
Erwin Lutz-Waldner (geboren 1912 in Meran, gestorben 1975 in Innsbruck). Sie zeigen wichtige Szenen aus dem Leben des hl. Josef.
Links sehen wir den Engel, der Josef ermuntert, sich von Maria nicht aufgrund ihrer wundersamen Schwangerschaft stillschweigend zu trennen. Es folgen die Geburtsszene sowie die Flucht nach Ägypten.
Der Bilderbogen endet mit dem Abbild der Kuppel der heutigen Verkündigungsbasilika in Nazareth, wo die heilige Familie lebte und Josef eine Zimmermannswerkstatt betrieb. Diese Betonglasfenster bestehen aus fast nicht zählbar vielen Einzelteilen, die durch einen Spezialmörtel und Metallträger sowie unzählige Laufmeter Fugen zusammengehalten werden.
Seit Anfang Juli steht nun außen vor diesen Fenstern ein Gerüst. 60 Jahre unterschiedlichste Westwetterlage mit Wind, Sturm, Sonne, Regen, Hitze und Kälte haben dem Fenster und den Verbindungsteilen sehr zugesetzt. Schon länger trat aufgrund undichter Stellen im Fußbereich und bei den Fugen der Glasfenster Regenwasser ein. Bei einer Überprüfung im Juni entdeckte man jedoch, dass vor allem auch Verbindungsstücke zwischen den gläsernen Einzelteilen porös geworden waren. Sie erwiesen sich als wasserdurchlässig und boten keine Festigkeit mehr. Dadurch bestand die akute Gefahr, dass Einzelteile aus den Glasfenstern herausbrechen. Um nicht kalkulierbare Schäden zu vermeiden, mussten wir umgehend handeln.
Wir hatten das Glück, dass die Fachfirma, die für solche Sanierungen im deutschsprachigen Raum eine Quasi-Alleinstellung einnimmt, über den Sommer mit Restaurierungsarbeiten bei einer anderen Kirche in der Diözese Feldkirch beschäftigt war. So konnten wir die Fachleute gleich für Sanierungsarbeiten an der St.-Josefs-Kirche gewinnen. Unterstützt wurden sie dabei von zwei einheimischen Unternehmen. Die Sanierung klingt zunächst einfach, ist jedoch aufgrund der filigranen und zeitaufwändigen Handarbeit von Fachleuten ausgesprochen teuer. Die Kosten belaufen sich auf ca. € 80.000. Es liegt auf der Hand, dass wir diese unerwarteten sehr hohen Kosten weder aus dem laufenden Budget noch von Ersparnissen bezahlen können. Deshalb sind wir auf finanzielle Hilfe in Form von Spenden angewiesen.
Über folgenden Link können Sie sich einen guten Überblick über die bisherigen Arbeiten und die noch anstehenden Maßnahmen verschaffen:
Sanierung der Dallgläser