Neun Personen aus unserer Pfarrgemeinde gestalten für unsere Verstorbenen die Totenwache am Vorabend des Begräbnisses. Es ist ihnen ein Anliegen, den Gottesdienst möglichst individuell auf die Betroffenen abzustimmen und so einen Beitrag zu einer tröstlichen Verabschiedung zu leisten. Ansprechpartner für die Organisation der Totenwache — Organisten und Totenwächterinnen — ist das Pfarrbüro.
Unsere Totenwachleiterinnen und Totenwachleiter sind: Christoph Simma, Edith Schmid, Christian Kopf, Elisabeth Bösch, Hannerose Koch-Holzer, Magdalena Burtscher, Anselm Hartmann und Ingrid Mathis.
Hannerose Koch-Holzer über die Frage, ob eine Totenwache heute noch zeitgemäß ist: „Leben, Sterben und Tod betreffen uns alle. In den Vorgesprächen mit den trauernden Angehörigen spüre ich Offenheit, auch Unsicherheit, vor allem eine große seelische Bedürftigkeit. Menschen fühlen sich angenommen, die Trauer hat ihren Platz, auch bei denen, die der Kirche vielleicht nicht so nahestehen. Wenn ich sehe, dass die Kirche bei der Totenwache manchmal knallvoll ist, ist für mich die Antwort eindeutig. Gemeinde, Bekannte und Freunde tragen die Trauer mit.“
Christoph Simma darüber, wie sich Familien einbringen können: „Hier gibt es viele Möglichkeiten, die individuell vereinbart werden können. Viele Familien formulieren den Lebenslauf der oder des Verstorbenen und tragen diesen in der Totenwache vor. Manchmal werden spezielle Texte oder Musik gewünscht, die dem oder der Toten etwas bedeutet haben. Zuweilen spielt ein Familienmitglied etwas auf einem Instrument oder singt. Oder ein Angehöriger möchte die Begrüßung der Trauergemeinde übernehmen.“