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Projekt Wasserversorgung Liebfrauenberg

6 Wochen harte Arbeit liegen nun hinter dem engagierten Team der Baufirma Hilti + Jehle. Eigentlich klang der Auftrag nicht besonders kompliziert: von der Hauptwasserleitung, welche sich im Straßenverlauf Liebfrauenberg befindet, Stichleitungen zu den Häusern am Berg zu graben, neue Wasserleitungen zu verlegen und mittels Mauerdurchbrüchen in die Keller der Häuser zu leiten. Aber wie es halt so ist mit Sanierungsaufgaben in alten Gebäuden und historischem Untergrund: es gibt jede Menge Überraschungen.

Um nur einige der Herausforderungen zu nennen: Der Felsen beginnt schon knapp unter dem Straßenniveau, uralte Schächte, bestehende Gas- und Stromleitungen, Abwasserleitungen, die teilweise verlegt werden mussten, neue Serviceschächte, unzureichende Dachentwässerungsleitungen und die Weiterversorgung der Häuser mit Wasser trotz der Baumaßnahmen. Die Arbeiten konnten nur mit viel handwerklichem Geschick, Muskelkraft und Improvisation bewältigt werden.

Nun sind alle Gräben wieder zugeschüttet und die Flächen mit einer provisorischen Bitumenschicht abgedeckt, damit nicht allzu viel Schmutz in die Kirche und die Häuser getragen wird. Im Frühjahr werden dann die Pflastersteine wieder an Ort und Stelle gesetzt.

Unser Dank gilt den Mitarbeitern der beteiligten Firmen Hilti & Jehle, Wassergenossenschaft Rankweil, Entner-Dach und dem Installateur Karl Mathis, aber auch dem Mesner Martin Salzmann und Wallfahrtsseelsorger Walter Juen, die „dazuglugat hond“. Und zum Glück haben wir den Kirchenrat Johann Hauser, der als verantwortlicher Vertreter der Pfarre die Bauleitung innehatte, viel koordinieren musste und fast täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert war. Danke für das überaus große (und ehrenamtliche) Engagement.

Ein Projekt mit Investitionen in die Zukunft für eine gesicherte Wasserversorgung für alle Häuser auf dem Liebfrauenberg konnte in einer konzentrierten Aktion äußerst professionell abgewickelt werden.

Karlheinz Marte
für den Pfarrkirchenrat

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